Auf der letzten Seite: Sind Sie für Olympische Spiele in Hamburg?
Ja: 39,3 Prozent; Nein: 60,7 Prozent
(N)Olympia Hamburg 2024: Keine Spiele – Kein Volksentscheid
Sagen wir es mal so: Ein großer Schritt in die richtige Richtung! Der Deutsche Olympische Sport Bund verabschiedet sich offenbar von der Absicht, sich für die Austragung der Spiele 2024 bewerben zu wollen. „Keine Spiele in Hamburg? Sportbund erwägt Verzicht auf deutsche Olympia-Bewerbung“ schreibt das Abendblatt. Dabei stützt sich das Blatt auch auf den Hamburger Sportbund. Weiterlesen
60,7 Prozent der Hamburger hegen massive Vorbehalte gegen Olympia
Folgende Zahl wollen wir euch nicht vorenthalten. Das Abendblatt hat im September eine große Umfrage gestartet und die Hamburgerinnen und Hamburger zu den großen Themen der Stadt, wie Wohnen, Flüchtlinge, Verkehr, aber auch Olympische Spiele, befragt. Die Ergebnisse sollten dann auf dem vernetzt#-Zukunftscamp 2014, das von der ZEIT-Stiftung und Kampnagel organisiert wird, präsentiert werden. Leider findet man im Netz keine detaillierte Auswertung der Befragung und auch das Abendblatt hält sich auffallend zurück. Vielleicht liegt es an folgender Zahl, die nun Hamburg 1 dokumentiert: 60,7 Prozent der Bevölkerung ist skeptisch in Bezug auf Olympische Spiele in der Hansestadt. Wow, das ist mal eine Zahl, die sich gewaschen hat! Deutlich wird, dass viele Menschen der Stadt nicht zutrauen, noch ein weiteres Großprojekt zu stemmen. Hier der Wortlaut des Kurzeinspielers: Weiterlesen
IOC: Cocktails mit dem König und 7.000 Seiten Empfehlungen…
Die Peinlichkeiten, auf die man rund um die Bewerbungsbemühungen von Hamburg für die Austragung von Olympischen Spielen aufmerksam wird, nehmen kein Ende. Linda Luft demonstriert das in einem Beitrag beim NDR in Magazin Panorama3 auf anschauliche Weise. Hier ist der Link zum Video in der Mediathek. Anlass: Die Absage von Oslo als Bewerberstadt für Winterspiele 2022 und ein niedlicher kleiner Anforderungskatalog des IOC, niedergeschrieben auf knappe 7.000 Seiten. Süß auch, was die so wollten: Cocktails trinken z.B. mit dem König. Schade, das aber wird ja nix mehr, weil Oslo völlig abgenervt vom IOC das Handtuch geschmissen hat.
Und ob das IOC Lust hat, mit einen schnöden Bürgermeister Sekt zu schlürfen? Da muss die deutsche Abteiligung vom IOC noch mal schauen, ob die die Füsse in der richtigen Reihenfolge überhaupt voreinander bekommen. Siehe: (N)Olympia Hamburg und DOSB: Planungschaos wächst und könnte sinnlos Millionen kosten. Es ist alles nicht so einfach: Olympia Hamburg 2024 ist tot – wir reden drüber
DOSB: Planungschaos wächst und könnte sinnlos Millionen kosten
Na, das dürfte jetzt aber einige Hamburger Olympia-Strategen ganz ordentlich nerven. Erst gibt es Euphorie-Dämpfer der Marke Extra-Deluxe, weil 2024 die Fußball-Europameisterschaft mit großer Sicherheit nach Deutschland kommt und damit den Olympischen Ambitionen im gleichen Jahr eine herben Schlag versetzt. Nun eiert auch noch der Deutsche Olympische Sport Bund (DOSB) rum, was seine Entscheidung für eine Olympia-Bewerbung angeht. Auch was die geplanten Bürgerentscheide in Berlin und Hamburg angeht, würde der DOSB irgendwie gern anders…. Sollte da etwa was aus dem Ruder laufen? Weiterlesen
„Sportgroßevents, Sicherheitspolitik und Widerstand“
Im Rahmen einer laufenden Reihe „Brot und Spiele – Sportgroßevents als Katalysator für Aufwertungsvisionen“ fand im Centro Social jüngst die Diskussionsveranstaltung „Sportgroßevents, Sicherheitspolitik und Widerstand“. Sybille Bauriedl hat dazu einen Beitrag geschrieben, den wir hier dokumentieren: Weiterlesen
Olympia Hamburg 2024 ist tot – wir reden drüber

Sollten wir einen Wettbewerb starten? Olympisch natürlich. Fragen an den Bürgermeister: Herr Scholz, Olmypia und Hamburg 2024 haben sich erledigt. Und nun? Eure Antworten bitte mehr Mail…
Die Olympia-Bewerbung 2024 für Hamburg / Deutschland / Berlin ist tot – dafür gibt es eine Fußball-Europameisterschaft. Es wäre gemein, würde jetzt irgendwer sagen: Das wird ein überaus interessanter Volksentscheid im April oder Mai nächsten Jahres über Olympische Spiele 2024 in Hamburg, die garantiert nicht stattfinden werden. Das ist eine herbe (weitere) Niederlage für die olympischen Ambitionen nicht zuletzt der Handelskammer Hamburg oder dem Deutschen Olympischen Sport Bund (DOSB). In der SPD könnte auch einige die Auffassung erfinden: Wie saudoof war es, auf diese Handelskammer zu hören? Aber natürlich mag das niemand laut sagen. Besser jetzt Schweigen und irgendwas von 2028 zu nuscheln. Auch die Entscheidung von Oslo (Tagesspiegel), sich aus der Bewerbung für Olympische Winterspiele 2022 als letztes demokratisches Land zu verabschieden und damit China oder Kasachstan die Austragung zu überlassen, dürfte die Stimmung eher verhagelt haben. Da ist es ganz sinnvoll, mal über den weiteren Unsinn einer Partnerschaft von IOC-Olympia und Hamburg zu diskutieren. Und das auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft von Selbstständigen in der SPD und der SPD-Eimsbüttel. Hier folgt die Einladung mit dem Fragenkatalog… Weiterlesen
Hafenwirtschaft not amused – Handelskammer kriegt Gegenwind
„Olympia darf nicht schaden“ – so ist ein Interview mit Gunther Bonz, dem Präsident des Unternehmensverbandes Hafenwirtschaft Hamburg, betitelt. Diesem Slogan kann sich (N)Olympia Hamburg nur anschließen: Aufgrund von Olympia dürfen die Mieten nicht steigen, die Spiele müssen klimaneutral sein, also nicht zu weiteren CO2-Emissionen am Hafen und zu Flächenversiegelungen führen, für Olympia darf das Dorf Moorburg nicht geopfert werden, etc. Aber stopp, das meint Herr Bonz gar nicht, wie aufgrund seiner Funktion auch zu erwarten. Ihm geht es lediglich darum, dass die Betriebe, die derzeit auf dem Kleinen Grasbrook angesiedelt sind, im Falle einer Umsiedlung umfassend für alle bisher und in Zukunft getätigten Investitionen entschädigt werden. Weiterlesen
(N)Olympia – Der Die Das – Hamburg nicht groß genug – Mehrheit will Berlin

Tatort: Game over – Olympische Spiele 2024 in Deutschland sind tot. Foto (Dreharbeiten!): Dirk Seifert
Da versprechen nun alle, dass Olympische Spiele in Hamburg sich von der Gigantomanie verabschieden und was fällt dem DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann dazu ein? Hamburg habe mit seiner Bewerbung zu klein geplant, berichtet so nebenbei das Hamburger Abendblatt. Und was ist die Folge? Genau: „Hamburg bessert sein Konzept für Olympische Spiele nach“. Na, das fängt ja gut an.
Dabei ist aber im Grunde bereits schon wieder einiges zu Ende: Nachdem die Fußball-Europameisterschaft 2024 nun wohl nach Deutschland vergeben wird, ist Olympia 2024 sowohl für Hamburg als auch Berlin gestrichen. Na, dann eben 2028? Da erinnern wir gern an einen Artikel aus der Süddeutschen, der auch an dieses Datum nicht glauben mag. Weiterlesen
WDR – Sportinside – Feuer und Flamme
Robert Kempe berichtet in einem Beitrag für Sportinside beim WDR über den Stand, die Probleme und die Kritik an einer deutschen Olympia-Bewerbung. In der Mediathek ist der TV-Beitrag online.Der Bericht zeigt das Desaster der letzten deutschen Bewerbungen, die Absage durch die Volksentscheide in Bayern für die Bewerbung um Winterspiele in München. Eine Geschichte des Scheiterns. Robert Kempe berichtet auch beim Deutschlandfunk über Olympia und die Kritik. Weiterlesen


