Olympia-Wahnsinn stoppen, Stadtteil-Demo gegen olympische Spiele in Hamburg, 30.5.

Jetzt den Olympia-Wahnsinn stoppen bevor Feuer und Flamme die ganze Stadt abbrennt…[/caption]Kostenexplosion, Verdrängung, Sicherheitswahn, Infrastrukturchaos, Schwächung der Mitbestimmung, Weltoffenheit u.v.m. Dies sind nur einige große Probleme, die auf uns alle zukommen werden, wenn die Olympischen Spiele, wie von der Stadt Hamburg geplant, 2024 oder 2028 stattfinden. Um eine kritische Öffentlichkeit zu schaffen und Olympia in Hamburg zu verhindern, hat sich im März eine offene Plattform gegründet. Am Samstag, den 30. Mai, treten wir um 16.00 Uhr auf dem Stübenplatz (Wilhelmsburg) dem Werbewahn in Form einer Demonstration entgegentreten. Weiterlesen

Tschüss und Hallo Nolympia-Hamburg: Wir werden FAIRspielen.de

Liebe LeserInnen unseres Nolympia-Hamburg-Blogs. Seit fast einem Jahr haben wir unter dieser Adresse (www.nolympia-hamburg.de) rund um die Olympia-Bewerbung von Hamburg informiert und berichtet. Inzwischen entsteht seit dem Beschluss des Deutschen Olympischen Sportbundes für Hamburg als Bewerberstadt ein Bündnis, das Nein zu den mit den Spielen verbundenen Umbauplänen sagt. Dort heißt es also ganz klar NOlympia Hamburg – aber bislang unter anderem (Domain-)Namen. Das hat bei vielen für Verwirrung gesorgt, denn: Unser Blog ist nicht das Bündnis und umgekehrt!

Dieser Blog wird zu FAIRspielen.de! NOLYMPIA Hamburg zu NOLYMPIA Hamburg.

Wir haben uns daher entschieden, den Weg freizumachen, damit das NOlympia-Bündnis auch im Internet unter dem richtigen Namen zu finden ist. Wir übergeben daher unsere Domain an dieses neue Bündnis und ziehen auf eine andere Adresse um: Fortan sind wir als BlogerIn mit unser kritischen Berichterstattung über die Dinge rund um die Olympia-Bewerbung unter der Adresse www.FAIRspielen.de zu finden. Alle bisherigen von uns unter der alten Domain veröffentlichten Texte werden dort weiter zu finden sein. Die alten Links bleiben aktiv!

Es wird nun etwas Zeit brauchen, bis alle Umschaltungen abgeschlossen sind. Danach erreicht ihr dann die Kampagne gegen die Hamburg Olympia-Bewerbung unter dem Namen, den alle erwarten: NOlympia Hamburg. Alles nicht so einfach. 🙂

Veröffentlicht unter Medien

Termine, Termine: 3. Plattform gegen Olympische Spiele und mehr!

Gegen Olympia: Weil Hamburg nur verlieren kann...

Gegen Olympia 2024: Weil Hamburg nur verlieren kann…

Jetzt sich informieren und gegen Olympia aktiv werden. Hier folgt die Einladung zur 3. Offenen Plattform gegen Olympische Spiele in Hamburg, am 22.5., 19 Uhr, Immanuelkirche, Wilhelmsburgerstr. 73, HH-Veddel, die wir im Folgenden dokumentieren. Am Ende gibt es weitere olympia(kritische) Termine, die ebenfalls besucht werden wollen:

Die Pläne für die Hamburger Olympia-Bewerbung konkretisieren sich: Noch im Mai will die Stadt eine Bewerbungsgesellschaft für die Spiele 2024 gründen, am 28. Mai soll mit den Stimmen von SPD, Grünen und CDU ein Gesetzentwurf für ein Referendum über die Bewerbung beschlossen werden, das dann am 28. November 2015 stattfinden soll. Weiterlesen

Nach Bußgeld gegen DOSB-Chef Hörmann: Linke fordert Fairplay und rote Karte

roteAmpel(Bußgeld! Nicht Bussgeld … ) Alfons Hörmann, Chef des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB)  hat ein Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro plus Zinsen akzeptiert. Dabei geht es um illegale Preisabsprachen, an denen Hörmann in seiner Zeit als Geschäftsführer einer Ziegel-Firma beteiligt war. Er selbst räumt ein, in einem „Graubereich“ gehandelt zu haben. Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE hat die Meldungen über die Verstrickungen von Hörmann in diesen Skandal, in dem es insgesamt um mehrere hundert Millionen Euro geht, zum Anlass für eine Presseerklärung genommen. Deren Sprecher Mehmet Yildiz fordert vom Sportsenator Neumann Konsequenzen gegenüber IOC und DOSB – die rote Karte. Weiterlesen

Herzlich Willkommen bei Olympia: Preisabsprachen im Grenzbereich – Stadtumbau und ein bißchen Sport – Handelskammer und instrumentalisierte Abendblatt-Redakteure….

Olympia Hamburg: Preisabsprachen im “Grenzbereich” – Bußgeld für Chef des Olympischen Sportbundes | umweltFAIRaendern.de:
Alles nicht so ganz sauber hier: “Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, zahlt wegen illegaler Preisabsprachen aus seiner Zeit als Geschäftsführer eines Baustoffunternehmens 150.000 Euro Bußgeld. Seine damalige Rolle bezeichnete er als “schwer einzuschätzende Gratwanderung”. In Zeiten der Glaubwürdigkeitskrise des Sports könnte das Hörmanns Vorbildfunktion schaden.” So berichtet der Deutschlandfunk auf seiner Seite. Der Vorgang spielt in einem Kartellverfahren. Das Bundeskartellamt hat für die Creaton AG, bei der Hörmann Geschäftsführer war, ein Bußgeld von insgesamt 66 Millionen Euro – ausgesprochen. Dagegen klagt das Unternehmen. Das Verfahren hat am letzten Montag in Düsseldorf begonnen. Dadurch, dass Hörmann das Bußgeld akzeptiert, braucht er nicht vor Gericht erscheinen. Allerdings: Es könnten unter Umständen später weitere Schadensersatzforderungen gegen ihn kommen. Insgesamt sind sechs Unternehmen an dem Vorgang beteiligt und Bußgelder in Höhe von 165 Mio. Euro verhängt worden. Weiterlesen

Olympia, der Hafen und wie das gehen soll – Stadtumbau und ein “bißchen Sport”

Alles nicht so einfach, mit dieser Olymia-Bewerbung. Darüber berichtete Hamburg1 zum Hafengeburtstag in einer Sendung von Herbert Schalthoff mit Christine Beine, Geschäftsbereich Infrastruktur Handelskammer Hamburg, Gunther Bonz, Präsident Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. und Anjes Tjarks, B´90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzender. Da die Sendung viele wichtige Fragen vor allem mit Blick auf die Um- und Neuansiedlung der Betriebe im Hafen, aber auch auf Fragen zur Finanzierung und den Problemen zwischen Wohnen und Hafen diskutierte, haben wir uns mal die Mühe gemacht, einen Teil der Sendung zu verschriftlichen. Im Zweifelsfall ist es sicher sinnvoll, den Beitrag von Hamburg1 als Video anzuschauen.

Für Christine Beine aus dem Geschäftsbereich Infrastruktur der Hamburger Handelskammer ist Olympia: “Ich glaube, mit Olympia haben wir die Chance, die Stadt umzubauen und ein großes Stadtentwicklungsprojekt zu realisieren. Und auf dem Weg dorthin machen wir ein bißchen Sport.” Und in diesem Zusammenhang muss auch der Hafen “ein bißchen umgebaut” werden. Das mit dem Hafen dürfte keine einfache und keine billige Sache werden. Günther Bonz, Chef des Unternehmens-Verbandes Hamburger Hafen sieht in der Umsiedlung der betroffenen Hafenbetriebe und den gesamten Umbau im Hafen eine “sportliche Herausforderung” und das sei inzwischen auch in den Hamburger Behörden angekommen. Die Zeitachse bis 2024 ist sehr sehr knapp, stellt er fest, wenn man große Betriebe verlagern will und für die man erstmal Ersatzflächen finden und bereitstellen muss. Weiterlesen

taz diskutiert über den Traum von Gold, 19.5.

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Der nächste taz-Salon widmet sich dem Thema „Olympische Spiele in Hamburg“. Hier die Ankündigung: Sind Olympische Spiele eine große Chance für die Entwicklung neuer Stadtteile, für den Breitensport und das Image Hamburgs in der Welt? Oder sind sie eine Gefahr für den sozialen Frieden in der Stadt, sorgen sie für explodierende Mieten, Gentrifizierung und den Reichtum des IOC? Und außerdem: Können Olympische Spiele nachhaltig sein, oder hinterlassen sie jede Menge teurer Bauruinen? Können Olympische bezahlbar sein, oder sorgen sie in Hamburg für Milliarden neuer Schulden? Und welche Mitbestimmungsrechte hat die Bevölkerung, oder ist das geplante Referendum im Herbst pure Augenwischerei?

Wir diskutieren mit:
Michael Vesper, Vorstandschef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
Michael Neumann, Innen- und Sportsenator Hamburgs
Heike Sudmann, Bürgerschaftsabgeordnete Die Linke
Michael Rothschuh, NOlympia
Andreas Rüttenauer, taz-Chefredakteur

Wann: Dienstag, 19. Mai, 19.30 Uhr; Wo: Kulturhaus 73, Schulterblatt 73; Hamburg, Eintritt frei

Olympia 2024: Blaues Licht statt warmer Wohnung

Thorsten Kausch, Chef des Hamburger Stadt-Marketings, skizziert in der Welt, welche Impulse Olympia für Hamburg bringen soll. Z.B. Deutschland neu definieren: „Amerikaner oder Asiaten, die an Deutschland denken, fällt in erster Linie einiges zu Bayern ein: Oktoberfest, Neuschwanstein, Lederhosen und Dirndl. Wir haben die Chance mit neuen und unverbrauchten Bildern für andere Assoziationen zu sorgen: junge, bunte Viertel, moderne Jobwelten, eine agile, inspirierende Kreativszene. Das alles in typisch hanseatischer Kulisse. Solche Bilder lösen Begeisterung aus und unser Ziel sollte lauten: Wer einmal hier war, kehrt zurück. Wer wiederkommt, will bleiben!“ Weiterlesen

Hamburgs neue Olympia-Verfassung: Rettet den Volksentscheid

bostonolympicsvahrammuradyanDie erste Lesung für die geplante neue Verfassung unter dem Vorwand von Olympia ist gelaufen. Auf die heftige Kritik gegen diesen Schnellschuß reagiert die Bürgerschaftsmehrheit nicht. Die Linken und die FDP haben Anträge gestellt, statt einer Generallösung lediglich eine Einzelfall-Lösung für ein Olympia-Referendum zu machen. Künftig sollen Volksbefragungen „von oben“ durch Senat und Bürgerschaft möglich werden – zum Schaden möglicher Volksinitiativen. Der Verein „Mehr Demokratie“, der das rot-grüne Vorgehen mit Unterstützung der CDU scharf kritisiert hat jetzt eine Online-Peition gestartet: „Rettet den Volksentscheid“ heißt die Aktion.